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Abschied nehmen – N-LAND

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Bestattungsplanung

Der Tod eines geliebten Menschen ist für die Angehörigen eine extreme Herausforderung. Eine Zeit, die mit vielen Fragen und Organisationsaufwand verbunden ist. Gerade in den ersten Tagen kann das zu einer großen Belastung werden. Die Kosten für Bestattungsleistungen liegen in Deutschland aktuell durchschnittlich zwischen 6.000 und 8.000 Euro. Sie sind in der Regel durch die Hinterbliebenen zu tragen. Bestattungsvorsorge kann daher eine sinnvolle und verantwortungsbewusste Entscheidung sein und man die Form und den Rahmen des eigenen Abschieds selbst bestimmen.Die unterzeichnete Willenserklärung sollte man in seine Dokumentenmappe legen – wo sich auch Geburts- und Heiratsurkunden befinden. Denn dies sind die ersten Dokumente, die ein Bestatter im Sterbefall benötigt. Den eigenen Bestattungswunsch im Testament zu verfügen, reicht nicht aus, da die Testamentseröffnung in der Regel Wochen nach einem Todesfall beziehungsweise der Beisetzung stattfindet.Was kostet eine Bestattungsvorsorge?Der Beitrag für eine Sterbegeldversicherung hängt vom Eintrittsalter und der gewählten Versicherungssumme ab.Wie hoch sollte die Versicherungssumme sein?Sie sollte – ausgehend von den persönlichen Wünschen – der Höhe der ortsüblichen Bestattungskosten entsprechen. Bei besonderen Lebensumständen können zusätzliche Kosten, etwa für Grabpflege oder Gebühren, abgedeckt werden. Für eine einfache Bestattung reicht eine niedrige Versicherungssumme, 6.000 Euro sollte man aber auch dafür einkalkulieren.Worauf sollte man beim Abschluss einer Bestattungsvorsorge achten?Die angebotenen Verträge unterscheiden sich teilweise erheblich. Von der Nürnberger Versicherung etwa wurde in Zusammenarbeit mit dem Kuratorium Deutsche Bestattungskultur eine Bestattungsvorsorge ohne Gesundheitsfragen entwickelt, die nicht nur eine finanzielle Absicherung bietet, sondern außerdem Sicherheit vor dem Zugriff Dritter sowie wertvolle Assistance-Leistungen, mehr Infos: www.nuernberger.de.Könnte man das Geld für die Bestattung nicht einfach ansparen?Tatsächlich kritisieren Verbraucherschützer bei Sterbegeldversicherungen die Möglichkeit der sogenannten Überzahlung bei langen Laufzeiten. In der Praxis ist dies aber nur bei wenigen Versicherten der Fall, weil die Überschussbeteiligung eine Erhöhung der Versicherungsleistung bewirkt. Bei einer beispielhaften Bestattungsvorsorge etwa steht nach Ablauf einer Wartezeit von 18 Monaten die volle Versicherungssumme zur Verfügung, bei Unfalltod gibt es keine Wartezeit.Die Beiträge müssen maximal 25 Jahre beziehungsweise bis zum Alter von 85 Jahren gezahlt werden.

Hat das Sozialamt Zugriff auf die Bestattungsvorsorge?Die aktuelle Rechtsprechung setzt einen klaren Rahmen: Der Schutz vorm Zugriff des Sozialamts gilt für eine angemessene Sterbegeldversicherung, bei der eindeutig geregelt ist, dass das Geld im Todesfall ausschließlich für die Bestattung verwendet werden kann.Warum ist finanzielle Entlastung per Bestattungsvorsorge besser als das Sparbuch?Mit einer solchen Vorsorge kann man die Hinterbliebenen finanziell effektiv entlasten, denn sie müssen die Kosten der Bestattung nicht tragen. Legt man dagegen beispielsweise Geld auf dem Sparbuch zurück, so haben die Angehörigen darauf nicht automatisch Anspruch, denn die Summe wurde nicht „zweckgebunden“ angelegt. Ein weiterer Vorzug der Bestattungsvorsorge gegenüber dem Sparbuch: Sie gehört zum sogenannten Schonvermögen und muss nicht für andere Zwecke angetastet werden, denn sie dient nur der Finanzierung der Bestattungskosten.Warum ist Vorsorge bei besonderen Wünschen wie einem Erinnerungsdiamanten noch wichtiger?Von der Beisetzung im Ruhewald bis zur Bestattung auf hoher See. Finanzielle Vorsorge ist vor allem wichtig, wenn man sich für eine besondere Form des Gedenkens entscheidet, etwa einen Erinnerungsdiamanten. Bereits zu Lebzeiten kann man Größe, Anzahl und den passenden Schliff auswählen, die Angehörigen erhalten nach dem Tod den oder die Diamanten. Das Verfahren zur Umwandlung von Kremationsasche oder von Haaren in einen Erinnerungsdiamanten wurde von der Firma Algordanza in der Schweiz entwickelt. Der Herstellungsprozess der Diamanten aus der Asche oder aus den Haaren muss aufgrund der aktuell in Deutschland geltenden Gesetze in der Schweiz stattfinden.Die Bestattungskultur in Deutschland soll weniger stark reglementiert sein und in die Vorschriften kommt BewegungDie Gesellschaft in Deutschland ist individueller denn je – jeder soll nach seiner eigenen Fasson glücklich werden und sich selbst verwirklichen. In der Bestattungskultur gilt diese Vielfalt noch nicht, sie ist in Deutschland weiterhin stark reglementiert. Allmählich scheint aber Bewegung in die entsprechenden Vorschriften zu kommen.Auch in Bayern wurde inzwischen die Sargpflicht grundsätzlich aufgehoben, um vor allem mögliche religiöse Vorschriften besser beachten zu können. Dies sei, so der heimische Bestatter David Alexander Blank aber an praktische Grenzen gestoßen und werde gar nicht nachgefragt. In so einem Fall werde jetzt einfach nur der Deckel des Sarges weggelassen oder für Einäscherungen ein billiger Sarg verwendet.Der Trend zur Verbrennung sei die wohl stärkste Veränderung in der Bestattungskultur der letzten Jahrzehnte, so der Bestatter. In Städten betrage der Anteil der Einäscherung heute schon 90 Prozent, im ländlichen Raum immerhin 70 Prozent. Dabei stabilisiere sich allerdings die klassische Erdbestattung derzeit wieder.Vielfalt bei den BestattungsmöglichkeitenVor allem aber die Einäscherung hat die heute große Vielfalt der Bestattungsmöglichkeiten vorangebracht. Von der totalen Anonymisierung mit dem Verstreuen der Asche auf einer Almwiese bis zum aufwendigen Urnengrab ist heute alles möglich. Und weil es so viele individuelle Bestattungen (oder auch Möglichkeiten der Trauerfeiern) gibt, sei es wohl ein sehr guter Rat, so Blank, sich bei Lebzeiten mit einem Bestatter über diese Wünsche zu unterhalten. Hier werde heute das gesamte Spektrum, von modern bis klassisch, angeboten. Und hier gebe es natürlich auch die besten praktischen Ratschläge und Einschätzungen, was gesetzlich oder finanziell möglich sei.Zwei Beispiele im heimischen Raum, wie sich die Bestattungskultur verändert hat sind der historische Salvatorfriedhof in Lauf und der Waldfriedhof bei Osternohe. Im ersten Fall wurde der Friedhof nach 50 Jahren ohne Begräbnis wieder reaktiviert, sodass hier heute zwischen alten Grabsteinen Urnenbestattungen rund um die Bäume möglich sind. Bei Osternohe „betreibt“ der Bayerische Staatsforsten seit kurzem einen sogenannten „Stillen Wald“ und muss auf Grund des großen Interesses die Anlage wohl bald erweitern.Quelle: djd/f

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