Anteilnahme mit Geld ausdrücken: Wie viel ist bei einer Beerdigung angemessen?

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Bestattungsplanung

Oft wollen Gäste auf einer Beerdigung den Hinterbliebenen ihr Beileid in Form von selbst geschriebenen Worten und Geld zeigen. Doch welcher Betrag ist passend?

Wer einen geliebten Menschen verloren hat, wohnt in den meisten Fällen auch dessen Beerdigung bei. So lässt es sich nicht nur Abschied nehmen von der verstorbenen Person, sondern auch den Hinterbliebenen den Rücken stärken. Wer darüber hinaus noch ein paar persönliche Worte für die Familie des Gestorbenen finden möchte, schreibt in der Regel einen Brief oder eine Karte. Eine Geldspende, die der Karte beigelegt ist, ist meist auch dabei – schließlich liegen Beerdigungskosten bei durchschnittlich 13.000 Euro. Doch nicht jeder gespendete Geldbetrag führt auch automatisch zu Dank seitens der Angehörigen des Gestorbenen.

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Neben liebevoll gewählten, tröstenden Worten sollten sich Beerdigungsgäste auch ein paar Gedanken zu ihrer beigelegten Geldspende machen. Denn einfach Geld an die Angehörigen zu verschenken, wirkt wenig taktvoll und kann bei den Hinterbliebenen sogar zu Verärgerung führen. Daher ist es wichtig, in der Karte immer einen Zweck festzuhalten, für den das Geld dienen soll. So lässt sich beispielsweise zwischen folgenden Verwendungen auswählen:

„Für Blumen“„Für die Trauerfeier“„Für Grabschmuck“

So haben die Hinterbliebenen nicht das Gefühl, das Geld stecke in der Karte, weil die Feier zu klein ausgefallen sei. Sie können dann den Betrag dankend annehmen und direkt für den bestimmten Zweck einsetzen.

Auch der Betrag der Geldspende spielt eine Rolle. Je nachdem, wie eng Gäste dem Verstorbenen standen, sollte auch der Geldbetrag angepasst sein. Bei eher entfernten Bekannten ist es angemessen, wenn etwa 20 Euro im Umschlag stecken. Bei sehr nahestehenden Freunden sollten es bis zu 50 Euro sein. Ist es nicht möglich, mindestens 20 Euro beizusteuern, sollten Gäste lieber von einer Spende absehen. Schnell könnte sonst der Eindruck entstehen, der Beitrag sei eher eine Verhöhnung des Gestorbenen als ein nett gemeinter Beitrag und Unterstützung.

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Wer nicht loses Geld in einen Umschlag stecken möchte, der kann auch einen Gutschein kaufen. Dabei bieten sich zum Beispiel Gutscheine von einem Blumenhändler oder einer Gärtnerei an. Ebenfalls schön und geschmackvoll ist es, Geld an eine Organisation zu spenden, die der Gestorbene unterstützt hat. Solch eine Geldspende zeigt Mitgefühl und auch, dass sich die Gäste Mühe gegeben haben, im Sinne des Verstorbenen zu handeln.

 

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