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Fünf Fehler beim Erben und wie man sie vermeidet (stern+)

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Bestattungsplanung

Inhaltsverzeichnis

Fehler 1: Kein Testament machen

Fehler 2: Auf das Berliner Testament setzen

Bestattungsplanung

Fehler 3: Immobilien schlecht aufteilen

Fehler 4: Einseitig anordnen, was man sich selber wünscht

Fehler 5: Ein Erbe ausschlagen

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Fehler 1: Kein Testament machen

Hat ein Verstorbener keinen schriftlichen letzten Willen festgehalten oder hinterlässt er nur ein schlecht gemachtes Testament, „dann ist das eine große Quelle für Rechtsunsicherheiten und Streitigkeiten unter den Nachkommen“, warnt Jan Roth, Fachanwalt für Erbrecht bei der Kanzlei Wellensiek. Nur wenn jemand keine Kinder hat, aber verheiratet ist (ohne Ehevertrag), muss er nicht unbedingt zusätzlich vorsorgen. Dann erbt der Ehepartner drei Viertel des Nachlasses, der Rest geht an überlebende Eltern oder Geschwister. Oder wenn der Ehepartner bereits verstorben ist und es nur ein Kind gibt.

„Für alle anderen gilt: Prüfen Sie, ob die Lösung von Gesetzes wegen für Ihren Fall die richtige ist. Es geht darum, ob Sie selbst mit der entsprechenden Regelung gut umgehen können“, sagt Roth. Man darf aber trotzdem auch einen Gedanken darauf verschwenden, ob die Erben mit der gesetzlichen oder testamentarischen Lösung ebenfalls leben könnten.

Denn selbst im vermeintlich einfachen Fall des Verstorbenen ohne Kinder könnte es bedeuten: Leben die Eltern oder Geschwister des Verstorbenen noch, und gehört zum Nachlass ein Haus, muss der überlebende Ehepartner ein Viertel des Hauswerts an Schwiegereltern und Geschwister auszahlen. Oder alle einigen sich einvernehmlich darauf, was mit dem Haus passieren soll. Denn dann bilden Partner und Schwiegereltern eine Erbengemeinschaft und jeder Miterbe hat ein Recht auf die Nutzung des Hauses. Nur alle zusammen könnten sich auch einstimmig auf den Verkauf verständigen. Auf Dauer angelegt sind solche Erbengemeinschaften nicht, ihr Zweck ist es vielmehr, das Erbe aufzuteilen und sich danach aufzulösen.

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